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Nach der Ankunft
wurden wir zu einer Stadt- besichtigung eingeladen. Die Stadtführerin
erzählte uns wie und wann die Stadt Friesach enstand. Besonders beeindruckt
waren wir von der Stadt- mauer und dem Burggraben.
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Blick
vom Virgilienberg auf den Friesacher Dom.
Alle waren, wie man sieht, gut gelaunt! Ein bisschen erschöpft vom "Bergsteigen" waren wir fast alle. |
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Im Mittelalter mussten Ritter bestimmte Geschicklichkeiten beherrschen, wie z.B. auf Stelzen gehen, Armbrustschießen, Lanzenstechen, Zielwerfen mit Ringen u.s.w. |
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< Gabriele
konnte schon sehr gut mit Stelzen gehen, Simone versuchte es ebenfalls.
Lanzenstechen:
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Marina ritt wie ein echter Ritter auf dem Steckenpferd mit einer mittel- schweren Lanze. |
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< Bogenschießen:
Julia beherr- schte es perfekt, sie wusste, wie man Pfeil und Bogen an-
legt. Der erste Schuss war gleich ein Volltreffer!
Russisches
Kegeln im Mittelalter! >
Dabei muss man die an einer Kette befestigte Kugel in einem Halbkreis um die Kegel schleu- dern und die Kugel soll dann möglichst viele Kegel um- werfen. Es war einfach lustig, wir wollten nicht aufhören! |
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< Lustig war das Basteln
an unserem ersten Abend. Mit Fleiß bemalten wir mittelalter- liche
Hüte.
Mit diesen auf den Köpfen wanderten wir wie Burgfräuleins in nächtlicher Stunde auf den Petersberg zu unserem Quar- tier. Die Bäckertauche
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war im Mittelalter eine harte Strafe. Mit dieser wurden jene Bäcker im Wasser getränkt, die ihr Brot zu klein gebacken oder zu teuer verkauft hatten. Isabel und Tanja haben es ausprobiert... |
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< Frau Kristof wurde in ein kleines Gefängnis gesperrt, sie blieb ein paar Minuten darin, dann kam sie wieder heraus. Nach dem Kegeln waren Pfeil> und Bogen dran. Alexandra "schoss" mit dem Fotoapparat während Christine mit der Arm- brust abdrückte. Da es keine echten Pfeile waren, schossen wir auf die Rücken unserer Freundinnen. |
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Am zweiten
Tag fuhren wir mit einem kleinen Boot den Stadtgraben entlang. Das machte
uns riesigen Spass. Der Stadtgraben ist 10 Meter tief und übrigens
der besterhaltene in Mitteleuropa.
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Eine Frau hat uns viel über das Leben in früherer Zeit erzählt, angefangen vom Kerzengießen bis hin zur Lebensweise am Land. Wie bequem leben wir dagegen heute.... |
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Am Abend hatten
wir sehr viel Spaß, wir spielten Karten, Flaschendrehen, Fangen.
Im Zimmer haben wir uns Geschichten erzählt und gelesen.
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Auf diesem Foto sieht man ein paar Kinder aus unserer Klasse (2b). Wir standen vor unserem Gasthof. |
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Nach der Landesausstellung
hatten wir Fototermin in ritterlicher Bekleidung, manche fanden es sehr
lustig!
Das Klassenfoto wurde beim Stadtgraben gemacht. |
Wir
durften uns wie damals die "edlen" Burgfräulein kleiden.
Ruth dachte nach: "Gab es im Mittelalter schon Fotoapparate? |
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Die Papierschöpferin
erklärte uns das Papier- schöpfen. Sie erzählte uns, dass
sie im Fürstenhof einige Wochen in einer alten Hütte ohne Strom
mit ihrem Mann und vielen Tieren wohnte. Wir besuch- ten diese mittelalterliche
Hütte, während einige von uns Papier schöpften. Das geschöpfte
Papier brauchte einen Tag zum Trocknen. Und man konnte auch Karten daraus
gestalten. Es hatte eigentlich jedem sehr gefallen!
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Die Mädchen der 2A
am Hauptplatz von Friesach mit der mittelalterlich gekleideten Stadtführerin
links am Bild.
(Fotos und Text: Renate Wirth, Renate Kienzl, 2a und
2b Klasse)
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