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Ende September gingen die Klassen 2A und 2B auf „Kulturreise“. 
Das Ziel für die 40 Mädchen und 4 Begleitlehrerinnen (Kienzl R., Bürger S., Kristof M. und Wirth R.) war die in diesem Jahr im Mittelpunkt stehende Stadt Friesach mit ihrer Landesausstellung. Schon am ersten Tag erfuhren wir, was es heißt, mittelalterlich zu leben.
Das Programm für die drei Tage war sehr umfangreich, u.a. besichtigten wir eine interessante Ausstellung zum Thema „Medizin im Mittelalter“ im Krankenhaus Friesach, das Stadtmuseum auf dem Petersberg und natürlich die Landesausstellung im Fürstenhof. „Ritterlicher“ Höhepunkt war das Rittermahl in einem mittelalterlichen Turm auf dem Petersberg. Suppe aus dem Kessel, Huhn und Fleisch, gegessen mit Fingern, und ein anschließendes furchterregendes Geisterspektakel führte uns die damalige Zeit so richtig vor Augen. Bei einer Rätselrallye am letzten Tag konnten die Mädchen ihr Wissen über Friesach unter Beweis stellen.
Nach der Ankunft wurden wir zu einer Stadt- besichtigung eingeladen. Die Stadtführerin erzählte uns wie und wann die Stadt Friesach enstand. Besonders beeindruckt waren wir von der Stadt- mauer und dem Burggraben. 
Blick vom Virgilienberg auf den Friesacher Dom.

Alle waren, wie man sieht, gut gelaunt! Ein bisschen erschöpft vom "Bergsteigen" waren wir fast alle.

R i t t e r s p i e l e
Im Mittelalter mussten Ritter bestimmte Geschicklichkeiten beherrschen, wie z.B. auf  Stelzen gehen, Armbrustschießen, Lanzenstechen, Zielwerfen mit Ringen u.s.w.
< Gabriele konnte schon sehr gut mit Stelzen gehen, Simone versuchte es ebenfalls.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Lanzenstechen: >
Marina ritt wie ein echter Ritter auf dem Steckenpferd mit einer mittel- schweren Lanze.
< Bogenschießen: Julia beherr- schte es perfekt, sie wusste, wie man Pfeil und Bogen an- legt. Der erste Schuss war gleich ein Volltreffer!
 
Russisches Kegeln im    Mittelalter! >

Dabei muss man die an einer Kette befestigte Kugel in einem Halbkreis um die Kegel schleu- dern und die Kugel soll dann möglichst viele Kegel um- werfen. Es war einfach lustig, wir wollten nicht aufhören!

< Lustig war das Basteln an unserem ersten Abend. Mit Fleiß bemalten wir mittelalter- liche Hüte.
Mit diesen auf den Köpfen wanderten wir wie Burgfräuleins in nächtlicher Stunde auf den Petersberg zu unserem Quar- tier.
Die Bäckertauche >
war im Mittelalter eine harte Strafe. Mit dieser wurden jene Bäcker im Wasser getränkt, die ihr Brot zu klein gebacken oder zu teuer verkauft hatten. Isabel und Tanja haben es ausprobiert...

< Frau Kristof wurde in ein kleines Gefängnis gesperrt, sie blieb ein paar Minuten darin, dann kam sie wieder heraus.
 
 
 

Nach dem Kegeln waren Pfeil> und Bogen dran. Alexandra "schoss" mit dem Fotoapparat während Christine mit der Arm- brust abdrückte. Da es keine echten Pfeile waren, schossen wir auf die Rücken unserer Freundinnen.

Am zweiten Tag fuhren wir mit einem kleinen Boot den Stadtgraben entlang. Das machte uns riesigen Spass. Der Stadtgraben ist 10 Meter tief und übrigens der besterhaltene in Mitteleuropa.
Eine Frau hat uns viel über das Leben in früherer Zeit erzählt, angefangen vom Kerzengießen bis hin zur Lebensweise am Land. Wie bequem leben wir dagegen heute....
Am Abend hatten wir sehr viel Spaß, wir spielten Karten, Flaschendrehen, Fangen. Im Zimmer haben wir uns Geschichten erzählt und gelesen.
Auf diesem Foto sieht man ein paar Kinder aus unserer Klasse (2b). Wir standen vor unserem Gasthof.
Nach der Landesausstellung hatten wir Fototermin in ritterlicher Bekleidung, manche fanden es sehr lustig!
Das Klassenfoto wurde beim Stadtgraben gemacht.
Wir durften uns wie damals die "edlen" Burgfräulein kleiden.
Ruth dachte nach: "Gab es im Mittelalter schon Fotoapparate?
Die Papierschöpferin erklärte uns das Papier- schöpfen. Sie erzählte uns, dass sie im Fürstenhof einige Wochen in einer alten Hütte ohne Strom mit ihrem Mann und vielen Tieren wohnte. Wir besuch- ten diese mittelalterliche Hütte, während einige von uns Papier schöpften. Das geschöpfte Papier brauchte einen Tag zum Trocknen. Und man konnte auch Karten daraus gestalten. Es hatte eigentlich jedem sehr gefallen! 
Die Mädchen der 2A am Hauptplatz von Friesach mit der mittelalterlich gekleideten Stadtführerin links am Bild.
 
 
(Fotos und Text: Renate Wirth, Renate Kienzl, 2a und 2b Klasse)
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